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28.08.2018 Meldungen

Freiwilligenarbeit und die Integration von Geflüchteten

Das freiwillige Engagement aus der Zivilgesellschaft spielte im Jahr 2015 bei der Erstversorgung von geflüchteten Menschen in Deutschland eine wesentliche Rolle. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus der Nothilfe eine dauerhafte Unterstützung bei der gesellschaftlichen Teilhabe geflüchteter Menschen in den Kommunen. Das Diskussionspapier mit dem Titel „Freiwilliges Engagement mit Geflüchteten als Beitrag zur Integration in Kommunen“ des Minor Projektkontors für Bildung und Forschung analysiert das Zusammenspiel von Behörden und Engagierten bei Integrationsprozessen. 

Zusammenarbeit von Behörden und Zivilgesellschaft 

Das Working Paper beschäftigt sich in einem ersten Block mit dem Beitrag und den Grenzen zivilgesellschaftlicher Partizipationsmöglichkeiten. Engagierte Freiwillige verfügten durch ihren oftmals persönlichen Zugang zu geflüchteten Menschen über eine Expertise, die ein enormes Potenzial für die Integration in Kommunen darstelle. Um dieses voll zu entfalten, müssten allerdings Strukturen geschaffen werden, um die Kooperation zwischen Behörden und Engagierten zu verbessern. Im zweiten inhaltlichen Schwerpunkt des Arbeitspapiers wird das Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft und kommunalen Behörden im Perspektivwechsel zwischen den beiden Akteursgruppen analysiert. Abschließend wird ein Überblick über Herausforderungen, Potenziale und Handlungsempfehlungen für gute Kooperationen gegeben.

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