© DKJS

Aktuelles
09.08.2018 Aus dem Programm

Über 100 „Willkommen bei Freunden“-Bündnisse

Seit Beginn des Bundesprogramms „Willkommen bei Freunden“ im Mai 2015 sind über 100 lokale Bündnisse entstanden. Jedes dieser Bündnisse besteht im Sinne des Programms aus mindestens drei lokalen Akteuren. Die Bündnispartner können zum Beispiel Jugendamtsmitarbeitende, Bürgermeister, Sozialdezernenten, Lehrerinnen, Betreiber von Gemeinschaftsunterkünften, ehrenamtliche Unterstützerinnen oder die geflüchteten jungen Menschen selbst sein. Sie setzen sie sich Ziele und Schwerpunkte, die sie in einer gemeinsamen Erklärung festhalten. So entwickeln Akteure der Jugendhilfe, des Jobcenters und der Bundesagentur für Arbeit in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder-Kreis zusammen ein Konzept, um junge Geflüchtete in Ausbildung zu bringen. In Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen unterstützt das Bündnis geflüchtete Jugendliche dabei, dass sie sich mehr beteiligen und einbringen können. Die Zielsetzungen sind vielfältig und reichen von interkultureller Öffnung der Verwaltung in einem Landkreis in Sachsen bis hin zur Entwicklung eines berlinweiten neuen Integrations- und Partizipationskonzept.

Angebote in knapp 200 Kommunen

Darüber hinaus haben die Programmmitarbeitenden 193 Landkreise, Städte und Gemeinden mit über 700 Angeboten dabei unterstützt, jungen Geflüchteten und ihren Familien Bildungszugänge zu eröffnen und ihre Möglichkeiten, sich aktiv ins Gemeinwesen einzubringen, zu erhöhen. Die angebotenen Maßnahmen reichen von Analyseworkshops und Fortbildungen bis hin zu überregionalen Fachveranstaltungen. Daran teilgenommen haben über 15.000 Fachkräfte im Bereich „Integration und Migration“ in ganz Deutschland.

 

 

Nach oben Zurück zur Übersicht