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03.04.2017 Themenreihe „Aus dem Programm“

Unternehmen treffen Geflüchtete – eine Dialogveranstaltung

Ohne die Einbindung in den Arbeitsmarkt ist eine erfolgreiche Integration junger Menschen, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind, kaum möglich. Damit sich Arbeitgeber und Geflüchtete kennenlernen und vernetzen können, fand die Veranstaltung „Unternehmen treffen Flüchtlinge“ statt. Dort konnten sich Interessierte aus Maintaler Firmen, geflüchtete junge Menschen, freiwillig Engagierte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren über Unterstützungsmöglichkeiten bei der Beschäftigung von Geflüchteten informieren und von bereits gemachten Erfahrungen lernen.
Außerdem berichteten junge Geflüchtete in einer Gesprächsrunde von ihren Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ihr Fazit: „Wartet nicht darauf, dass jemand zu euch kommt, sondern geht selbst hin und sprecht mit den Firmen. Werdet aktiv und sucht Kontakte, dann habt ihr in Deutschland viele Möglichkeiten“. An interessierte Arbeitgeber appellierten sie, Geflüchteten eine Chance zu geben, denn sie wollen hier arbeiten und sich integrieren.

Die Veranstaltung wurde vom Maintaler Bündnis für junge Geflüchtete in Kooperation mit der IHK und dem Arbeitskreis Asyl organisiert. Sie soll der Auftakt für einen praxisnahen Dialog zwischen Unternehmen und Geflüchteten sein.

Maintal war 2016 die erste von mittlerweile 18 Kommunen in Hessen, die vom Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ begleitet werden. „Aus dieser Begleitung ist nun das Maintaler Bündnis für junge Geflüchtete entstanden“, so Regionalstellenleiter Markus Ochs von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. „Genau solche engagierten Kommunen wie Maintal, Netzwerke und Bündnisse suchen wir als Stiftung, um diese zu begleiten, zu unterstützen und gemeinsam weiterzuentwickeln.“.

Dabei ist es wichtig im Verlauf der Integrationsarbeit immer wieder Möglichkeiten der Begegnung auf Augenhöhe zu schaffen. Nur so kann aus einer Arbeit für Geflüchtete eine Arbeit mit ihnen werden. Die geflüchteten jungen Menschen wissen selbst am besten, wo sie Unterstützungsbedarf benötigen und in welcher Form diese Hilfe bei ihresgleichen angenommen wird.

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