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Prozessbegleitung
Dialog- und Qualifizierungsangebote

Prozessbegleitung

„Für ein gutes Miteinander in den Landkreisen und Städten ist Teilhabe und Integration von geflüchteten Menschen zentral. Nur so können sie zu gleichberechtigten Bürgerinnen und Bürgern dieser Orte werden und sich mit ihren Potentialen einbringen“, davon ist der Leiter des Servicebüros in Magdeburg überzeugt. Für Kommunen ist das eine große Aufgabe. Aus diesem Grund bietet das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ Landkreisen, Städten und Gemeinden an, Prozesse zu moderieren und zu begleiten, in denen sie langfristige Strategien für die Integration und Teilhabe vor Ort erarbeiten.

Wege gemeinsam gehen

Nach Vorgesprächen mit unseren Mitarbeitenden des jeweiligen Servicebüros unterstützen beauftragte Prozessbegleitungen Kommunen zunächst dabei, ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen und die nächsten Schritte zu planen. Dafür organisieren die Prozessbegleiterinnen und Prozessbegleiter in gemeinsam festgelegten Zeitabständen regelmäßige Treffen zwischen allen für das Vorhaben entscheidenden Personen. Unter anderem sind das Bürgermeisterinnen, Jugendamtsleitungen, Integrations-, Bildungs- und Flüchtlingskoordinatoren, geflüchtete junge Menschen sowie weitere engagierte Personen aus Haupt- und Ehrenamt. Zusammen verfolgen alle ein gemeinsames Ziel. Die Moderation der Prozessbegleitung ermöglicht allen Beteiligten, sich auf die wesentlichen Punkte zu fokussieren und Schwerpunkte zu identifizieren. Diese gemeinschaftliche Arbeit mit externer Moderation gibt den Beteiligten große Kraft.

Basis für weitere Bündnisarbeit

Dem Bundesprogramm ist es besonders wichtig, dass die Prozesse nachhaltig begleitet werden. Daher wird auch besprochen, wie die Zusammenarbeit der einzelnen Ämter und Behörden in Zukunft aussehen soll. Diese Perspektive und die Erfahrung einer guten Zusammenarbeit kann der Beginn einer erfolgreichen Bündnisarbeit sein. Darin spiegelt sich ein Ziel von „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ wieder: Kommunen dabei zu unterstützen, starke Bündnisse zu bilden und zu fördern. Eine gemeinsam formulierte Zielvereinbarung kann dabei helfen, die weitere Arbeit zu beschließen. Zudem berücksichtigt das Bundesprogramm durch den direkten Austausch mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen die Perspektiven und Wünsche der geflüchteten jungen Menschen. Diese Eindrücke und Zukunftswünsche werden an die Kommunen weitergereicht und werden damit Teil der verschiedenen Prozesse.

Prozesse weiter begleiten

Nach Abschluss der Prozessbegleitung können die anderen Angebote von „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Geflüchtete“ die Kommunen weiter unterstützen. Persönliche Gespräche mit unseren Kommunalberaterinnen und Kommunalberatern helfen dabei, den konkreten Bedarf zu ermitteln und den weiteren Weg zu planen. Zum Beispiel können Fortbildungen für teilnehmende Einrichtungen vereinbart und gemeinsam geplant werden. Die Themen richten sich dabei gezielt an den jeweiligen Bedarf. Das kann der Wunsch nach einem interkulturellen Training sein oder eine Informationsveranstaltung zum Asylrecht. Eine andere Möglichkeit ist es, die verschiedenen beteiligten Akteure in einen Erfahrungsaustausch zu bringen.

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