Tarek Gutes Beispiel

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Berlin

Tarek Chalabi

„Hallo. Ich bin Tarek. Ich bin 18 Jahre alt. Ich bin syrisch“, so beginnt der prämierte Kurzfilm „Tarek Chalabi“ von Paulo Mazurkiewicz, Miklas Hoffmann und Finn-Halvar Peters. In ihrem Video erzählen sie die Fluchtgeschichte von Tarek Chalabi: vom Beginn der Unruhen in Syrien, der Flucht über das Mittelmeer und der Ankunft in Bremen. Dieser berührende und preisgekrönte Film hat seine ganz eigene Geschichte.

Die Idee zum Film war schnell gefunden: „Wir wollten Menschen eine Stimme verleihen, die man ansonsten oft vergisst oder ignoriert. Relativ schnell war klar, dass wir die Geschichte von einem Flüchtling exemplarisch erzählen wollen“, berichtet Finn-Halvar im Interview mit dem DKJS-Programm Think Big. Doch dazu braucht es jemanden, der dieses Angebot auch annehmen möchte. Jemanden, der bereit ist, von seiner Flucht und seiner Ankunft in Deutschland vor einer Kamera zu berichten. Schließlich lernten die drei Filmemacher Tarek bei einer Veranstaltung des Bremer Vereins „Help a Refugee“ kennen. Dieser bietet unter dem Motto „Meet a Local“ Geflüchteten sowie Einheimischen jeden Mittwoch die Gelegenheit, bei Tee und Kuchen gemeinsam ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.

Mittlerweile wurde der Flüchtlingsstatus von Tarek anerkannt und seine Familie ist trotz des Bürgerkriegs wohl auf. Seine nächsten Ziele hat der junge Mann klar vor Augen: „Ich habe gerade den Hauptschulabschluss bekommen. Jetzt möchte ich in der Erwachsenenbildung das Abitur machen. Ich hoffe, dass ich zugelassen werde.“

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